Stellungnahme der stellvertretenden Abteilungsleiterin des ZK der PdAK, Kim Yo Jong (KZNA 28.04.2023) - Nordkorea-Information

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Stellungnahme der stellvertretenden Abteilungsleiterin des ZK der PdAK, Kim Yo Jong (KZNA 28.04.2023)


Stellungnahme der stellvertretenden Abteilungsleiterin des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas, Kim Yo Jong,  durch die KZNA

Kim Yo Jong, stellvertretende Abteilungsleiterin des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas, veröffentlichte am 28. April durch die Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur eine Stellungnahme.

Der diesmalige Washington-Besuch des südkoreanischen Präsidenten Yun Sok Yol wurde zu einer Gelegenheit dazu, die Ursache der Gefährdung des Friedens und der Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel und in der Region sowie deren Wesen deutlicher denn je zu verstehen.

Am 26. April veröffentlichten die Machthaber der USA und Südkoreas nach dem Gipfeltreffen die so genannte „Washingtoner Erklärung“ mit dem Vorschlag zur Erhöhung der Durchsetzungskraft der angeblichen „erweiterten Abschreckungskraft“ und verdeutlichten schriftlich ihre Wahl und ihren Handlungswillen gegenüber der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Die von den amerikanischen und südkoreanischen Machthabern fabrizierte „Washingtoner Erklärung“ ist ein intensives Produkt der bösartigen feindlichen Nordkorea-Politik, in dem der höchst antagonistische und aggressive Handlungswille enthält. Das wird den Frieden und die Sicherheit der nordostasiatischen Region und der Welt den noch ernsthafteren Gefahren aussetzen und ist eine Handlung, die auf keinen Fall begrüßt werden kann.

Infolge der Bildung der so genannten „Nuklearen Besprechungsgruppe“, der regelmäßigen und andauernden Aufstellung der amerikanischen nuklearen strategischen Ausrüstungen und der häufigen militärischen Übungen kann sich die militärische und politische Lage der Region vom unstabilen Strom nicht befreien. Das hat uns das Milieu gegeben, dass wir entsprechend der neuen Sicherheitssituation noch entschlossener handeln müssen.

Eine weitere Tatsache, die wir unbedingt in Erwägung ziehen müssen und über die wir nicht hinwegsehen dürfen, ist es, dass der Oberbefehlshaber des Feindeslandes vor der Weltöffentlichkeit den Ausdruck „Untergang des Regimes“ offen benutzt hat.

Ob dies nur die Senilität eines Greises ist?

Man könnte es zwar als eine blöde Äußerung des hoffnungslosen alten Mannes bezeichnen, der für die Sicherheit und Zukunft der USA keine Verantwortung tragen und nicht einmal seine übrige 2-jährige Amtzeit bewältigen kann. Aber die Tatsache, dass der Präsident des Feindeslandes, nämlich der höchst feindlichen USA, diesen Ausdruck gebraucht hat, das ist eine rhetorische Drohung, die wir nicht ohne weiteres verzeihen können und für die man überaus harte Folge erwarten muss.

Versunken in den übermäßigen Glauben an die Kraft war er zu skrupellos und verantwortungslos.

Die feindliche Absicht der Washingtoner und Seouler Machthaber und Militärs gegen unseren Staat, die nicht anders interpretiert werden kann überaus deutlich ist, konnten wir bei dieser Gelegenheit erneut bestätigen. Das gab uns klare Antwort auf die Frage, was wir in Zukunft tun und worauf wir vorbereitet sein müssen.

Die Entwicklung der Lage ist sehr kritisch.

Yun Sok Yol schwatzte auch diesmal, dass er die überwältigende Reaktionsfähigkeit und Vergeltungsbereitschaft einschließlich des „3-Achsen-Systems südkoreanischer Art“ herstellen wolle. Damit deutete er unmissverständlich den Willen an, die „südkoreanisch“-amerikanische gemeinsame Militärübungen zu verstärken.

Der dumme Mann sagte aus Dankbarkeit, dass „er voll und ganz dem Versprechen der USA für die feste erweiterte Abschreckung vertraue“, obwohl er von den USA nur leere „Erklärung“ „geschenkt“ bekam. Töricht ist seine Denkweise. Wir werden weiter verfolgen, welchen Mut er zeigt und wie weit er geht, obwohl der durch seine Unwissenheit die Sicherheit aufs Spiel gesetzt hat.

Der Wahnsinn der USA und Südkoreas wird in Zukunft gegen die härtere wirkliche Macht stoßen.

Wir sind noch einmal wieder überzeugt davon, dass wir die nukleare Kriegsabschreckungskraft weiter verstärken, vor allem vorbereitet für die Ausführung der 2. Mission der Abschreckungskraft sein müssen.

Wir wissen genau, was wir tun müssen.

Wenn sich der Feind mit den Atomkriegsübungen beschäftigt und in der Region um die Koreanische Halbinsel immer mehr die nuklearen strategischen Ausrüstungen aufstellt, dann wird die Ausübung unseres Selbstverteidigungsrechtes im konstanten Verhältnis dazu noch härter und stärker.

Stimme Koreas

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