Kriegslieder
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Lieder und Komponisten in der Kriegszeit
Während des Vaterländischen Befreiungskrieges (25. Juni 1950 – 27. Juli 1953) schufen die Schriftsteller und Komponisten zahlreiche Kriegslieder und leisteten großen Beitrag zum Sieg im Krieg.
Auf der Höhe 1211, wo sogar Felsen verbrannt waren, schuf der Dichter Sim Pong Won, der die Liebe der Volksarmisten zum Vaterland auf tiefster Seele gefühlt hatte, einen Text des Liedes „Mein Gesang im Schützengraben“, in dem die Gedanken und Gefühle der Soldaten, die Verdienste zu erwerben und gerecht heimzukehren, lebendig widerspiegelt sind.
Auch den Text des Liedes „Lied der LKW-Fahrer“ schuf er. An einem Sommertag 1951 erlebte er direkt auf der mit Geschosskisten beladenen Pritsche des nach der Front fahrenden Lastkraftwagens den heldenhaften Opfergeist und den Geist des Optimismus zum Sieg der LKW-Fahrer, die sich trotz der feindlichen heftigen Bombardierung in der Kriegszeit unbeugsam mit dem Transport beschäftigten, und in dieser Situation schuf er den Text dieses Liedes.
Auch der Dichter Sok Kwang Hui, der auf dem Entscheidungsschlachtfeld unter dem Kugelhagel mit den Soldaten mutig gekämpft und die letzte Stunde des Todes der heroischen Mitkämpfer mit eigenen Augen direkt gesehen hatte, trug den Schrei der Soldaten „Lasst uns den Tod der Kampfgefährten, die feindliche Schießscharte mit dem Körper verdeckt hatten, nicht vergeblich machen! Feindliche Schießscharten zerschlagen und vorrücken! Kameraden, auf zum Vernichtungskampf!“ in seinen Taschenbuch für Schaffung genau so ein und schuf den Text des Liedes „Auf zum Entscheidungskampf“, wodurch das Hassgefühl der Soldaten auf Feinde noch heftiger auflodern ließ.
Die Dichterin Choe Ro Sa, der in einem Lazarett der Volksarmee als Krankenschwester diente, war zwar eine junge Soldatin, aber sie schuf während des erbitterten Krieg ein Text des Liedes „An der Wasserquelle“, in dem das aufblühende Gefühl zwischen Armee und Volk eingeprägt ist, und wurde als „Saemmultho-Jungfrau“ bei Soldaten der Volksarmee und beim Volk im Hinterland genannt.
Kim Ok Song, der die Meisterwerke wie „Auf zum Entscheidungskampf“, „Mein Gesang im Schützengraben“ und „Lied der Aufklärer“ komponierte, war ein berühmter Komponist in der Kriegszeit, der mit den Soldaten der Volksarmee Leben und Tod teilte und ihre edle ideologisch-geistige Welt in Melodien besang.
Auch in Tagen, in denen er die Schaffenstätigkeit von „Auf zum Entscheidungskampf“ entfaltet hatte, stürmte er in der Hand mit der Pistole unter dem Kugelhagel mit seinen Kampfgefährten zum Gipfelpunkt der Höhe und fand die Keime der bewegten Melodien. Und er breitete auf der Handgranatenkiste im Schützengraben der Höhe 1211 das unbeschriebene Notenpapier aus und fertigte die Komposition von „Mein Gesang im Schützengraben“ an.
Ri Myon Sang, der den Text der Lieder „Der Bergpass Mungyong“ und „Mein vertrautes Geburtshaus“ komponiert hatte, baute den durch feindliche Bombardierung zerstörten Luftschutzkeller zehn- oder zwanzigmal wieder auf, bewahrte in dieser Situation die Melodie des Liedes im Herzen auf und schuf im Aussehen unseres Volkes, das auch unter dem Kugelhagel voller Siegeszuversicht war, schöne Melodien von Liedern „Der 2 000 Ri lange Amnok-Fluss“ und „Lied vom Frühling“
Während der Schaffenstätigkeit m Kugel- und Bombenhagel erlebte Komponist Yun Sung Jin das blutsverwandte Gefühl zwischen unserem Volk und Soldaten warmherzig.
Er komponierte das Lied „An der Wasserquelle“ in romantischer Melodie und gab den Soldaten an der Front und dem Volk im Hinterland, die sich zum heiligen Kampf für die Verteidigung des Vaterlandes erhoben, die Siegeszuversicht und den Optimismus.
So wurden die Lieder aus der Kriegszeit, die auf dem Entscheidungsschlachtfeld des harten Krieges geschaffen und vollendet wurden, zur kräftigen Wehr, die durch zahlreiche Gewehre und Geschütze unersetzbar ist, und erklingen sie auch heute mit dem sinnvollen Siegestag im Krieg im Herzen unseres Volkes als Widerhall des Sieges endlos.
Ko Chol Hwa
Naenara 2023-07-26
Die zum Sieg im Krieg beigetragenen Kriegslieder
Während des Koreakriegs (25. Juni 1950–27. Juli 1953), der als eine Konfrontation mit Infanteriegewehren und Atombomben bezeichnet werden konnte, wurden zahlreiche Kriegslieder geschaffen, die den Geist des kämpfenden Koreas widerspiegelten.
„Das Lied von der Verteidigung des Vaterlandes“ war repräsentatives Kriegslied, welches während des Kriegs von unserem Volk und unseren Kämpfern der Volksarmee am liebsten gesungen wurde.
Am 25. Juni 1950, vor der Nachricht davon, dass die US-Imperialisten und die südkoreanische Marionettenclique einen Aggressionskrieg gegen unsere Republik entfesselten, brachen überall im ganzen Land Stimmen der Wut aus, und das wurde sofort durch den Wunsch der freiwilligen Meldung an die Front ersetzt und erklang überall dieses Lied im einen großen Chor zum Schutz des Vaterlandes.
Aus allen Gebieten des Landes meldeten sich zahlreiche Jugendliche und Männer im besten Alter an die Front, indem sie dieses Lied laut sangen, – wo unsere Eltern und wir leben, könnten wir unter der Aggression des Imperialismus nur einen Fußbreit Boden treten lassen –, und umfassende Menschenmenge in allen Klassen und Schichten erhoben sich zur Unterstützung der Front. Die Soldaten gaben auf allen Kampfplätzen ihre Jugend und ihr Leben ohne Zögerung hin, indem sie sangen, man schlage mit gerechten Bajonetten Feinde nieder und die Republik werde für immer aufblühend bleiben.
Auch in wenigen Tagen nach dem Ausbruch des Krieges überschritt die Zahl der an der Front kommenden Jugendlichen 740 000. Allein durch diese Tatsache kann man erkennen, wie außergewöhnliche Anziehungskraft dieses Lied während des Kriegs hatte.
„Weiter vorwärts“ war auf dem Weg zum Vorrücken von Soldaten und Offizieren der Volksarmee, die den überraschenden bewaffneten Überfall der Feinde zum Scheitern brachten und sofort zum Gegenangriff übergingen, am meisten gesungen.
Dieses Lied wurde 7 Tage später nach dem Ausbruch des Kriegs geschaffen, gab von Anfang des Kriegs an den vorrückenden Volksarmisten hundert- und tausendfache Kraft und ebensolchen Mut, weil in diesem Lied der heroischen Geist zum Vorrücken unserer Volksarmee, empörende Zorn gegen den Feind, US-Imperialisten, und der Willen zur Rache zusammengefasst widergespiegelt waren, und ließ glänzende Kampferfolge erreichen, wo dieses Lied in Chorgesang erklang.
„Auf zum Entscheidungskampf“ wurde in den Tagen des Verteidigungskampfes der 1211-Höhe geschaffen und war ein Lied von der Vernichtung des Feindes, das die Kämpfer der Volksarmee dazu veranlasste, den Anteil der gefallenen Kampfgefährten zu tragen und in jedem Gefecht unvergleichliche Tapferkeit und Opferbereitschaft zu bekunden.
Unter den Kriegsliedern, die noch heute von unserem Volk gern gesungen sind, gibt es „Das Lied des Küstenartilleristen“.
Als man dieses Lied singt, erinnert man sich vor allem an die Küstenartilleristen auf der Insel Wolmi, die im Krieg glänzende Großtaten vollbrachten. Ihre heroischen Großtaten wurden unbeirrt zu Text und Musik. Dieses Lied wurde Anfang 1952 fertig geschaffen, erregte unter den Soldaten stürmische Echos und verbreitete sich an ganze Front.
Kriegsveteran Pak In Sop, die in der 38. Hausgemeinschaft der Kreisstadt Onchon in Nampho lebt, sang vor Tagen an seinem 89. Geburtstag das Kriegslied „Mein Gesang im Schützengraben“. Er sagte an diesem Tag in einer tiefen Erinnerung wie folgt:
„Beim Singen dieses Liedes denke ich an meinen Vater. Vater und ich trugen an demselben Tag in derselben Zeit, als der Krieg ausbrach, Militäruniform und wurden Soldaten in der gleichen Gruppe des gleichen Zugs in derselben Kompanie. Wir kämpften zusammen im nebeneinander liegenden Schützengraben als Kampfgefährte. In einem gefährlichen Moment kümmerte sich Vater immer um mich. Sein Gesicht ist mir noch in den Augen deutlich.“
Als beide zur Front gingen, versprachen sie, an jenem Tag des Sieges glänzende Orden an der Brust zu tragen und in die Heimat zurückzukehren. Aber der Vater war bei einem Gefecht gefallen, ohne dieses Versprechen zu halten. Die schmerzhafte Qual schmerzte jederzeit den alten Kriegsveteranen.
Als der Krieg zum Ende ging und der Kriegsveteran allein nach seiner Heimat zurückkam und am Dorfrand ankam, sang er dieses Lied und sagte tief in ihrem Herzen zu seinem Vater:
‚Auch mit deinem Anteil, Vater, kehre ich mit dem Sieg und mit Orden in unsere Heimat zurück. Vater, du hast noch mit mir heimgekehrt!‘
„Mein Gesang im Schützengraben“ beinhaltet solche Geschichte. Deshalb er mag dieses Lied am liebsten.
Die Kriegslieder erklangen in den Tagen des Kriegs nicht nur an der Front, sondern auch im Hinterland laut. Kriegslieder wie „Gehen wir schnell, du bunter Ochse“, „Schicke schnell“ und „Der 2000 Ri lange Amnok-Fluss“ singend, führte unser Volk trotz der barbarischen Bombenangriffe der feindlichen Flugzeuge ohne Unterbrechung die Unterstützung der Volksarmee und den Kampf für die Produktion in der Kriegszeit durch und errang ununterbrochen wertvolle Erfolge, die zum Sieg im Krieg beitrugen.
„Mein Mann ist Held geworden“ wurde 1951 geschaffenen und von Soldaten der Volksarmee und Frauen im Hinterland breit gesungen. Es stellte das optimistische Leben der Frauen, die sich nach ihren Männern an der Front sehnten und aufopferungsvoll im Hinterland kämpften, lebensnah dar.
Die im Feuer des Krieges geschaffenen Kriegslieder bekundeten in den Tagen der Kriegs noch größere Kraft als tausende und zehntausende Kugeln und Geschossen, weil sie Meisterwerke waren, die den unbeugsamen Geist und Gedanken und Gefühl des kämpfenden Volkes und der Armee unverändert darstellten, und werden heute mit großer beeindruckenden Kraft unter unserem Volk gern gesungen.
Naenara 2023-07-16
Kriegslieder und Komponist Ri Myon Sang
Ri Myon Sang (8. April 1908–25. Juni 1989) war Träger des Kim-Il-Sung-Preises und Künstler des Volkes und prominenter Komponist.
Er hat viele Lieder in seinem Leben geschaffen, von denen Kriegslieder einen wichtigen Platz einnehmen.
Im August 1945 wurde das Land von der militärischen Herrschaft des japanischen Imperialismus befreit, aber die US-Imperialisten und die Syngman-Rhee-Marionettenclique unternahmen ununterbrochen unbesonnene Kriegsprovokationen, um unser Vaterland zu erdrosseln, und das erreichte 1950 den Höhepunkt.
Im März 1950 erfuhren Ri Myon Sang und Jo Ryong Chul, Schriftsteller, die Nachricht davon, dass Feinde in unsere Gebiete eingedrungen und alle Gräueltaten verübt hatten, und gingen voll empört sofort ins Schaffenszimmer.
Der Elan, das im Herz heiß brodelnde Blut hingebend das Vaterland, in dem das Volk Herr ist, zu verteidigen, der flammende Hass auf den Feind, der den Lebensraum, den der Präsident Kim Il Sung wiedererlangte und traumhaftes Glück bereitete, zu berauben versuchen, und heiße Liebe zum Vaterland, die nie wieder geraubt werden kann. Dies wurden unentwegt Texte und Melodien.
So wurde „Das Lied von der Verteidigung des Vaterlandes“ geschaffen. Dieses Lied erklang sofort im ganzen Land, was der Ursprung der Kriegslieder war.
Am 25. Juni 1950, als die US-Imperialisten auf diesem Boden ein Feuer des Krieges entfesselten, sang unser Volk dieses Lied und meldete sich an die Front.
Kim Song Gu, Kriegsveteran, die in der Straßengemeinschaft Sungri Nr. 3 im Pyongyanger Stadtbezirk Raknang lebte, sagte wie folgt:
„Auf der Nachricht, dass der Krieg ausgebrach ist, meldeten wir gerade an die Front. Wo es auf Plätzen der Zusammenkünfte, vor allem Treffen der Studenten der Kim-Il-Sung-Universität zur Meldung an die Front, vor Wehrlandeskommandos, an Straßen, an denen die Freiwillige nach Front geschickt werden, und an Bahnhöfen waren, erklang ‚Das Lied von der Verteidigung des Vaterlandes‘“.
Füg das Blut aus dem Herzen in das Vaterland ein,
leuchtet ein ehrenvoller Stern auf den Kopf.
Vorwärts, tapfere Soldaten der Volksarmee
Verteidigt das Vaterland des Volkes mit dem Leben!
… … …
Viele Söhne und Töchter dieses Landes gingen an die Front, dieses Lied singend, und gaben auf allen Kampfplätzen zur Vernichtung der Feinde ihre Jugend und ihr Leben ohne Scheu hin.
Während des Krieges folgte Ri Myon Sang den Schlachtfeldern, auf denen Leben und Tod entschieden wurde, und schuf zahlreiche Lieder, die unser Volk zum Sieg im Krieg aufrufen.
Darunter gibt es das Lied „Der Mungyong-Berg“, das als eine Kulmination der kämpferischen Lyrik bezeichnet werden kann.
Die Verteidigung dieses Bergs, der sich zwischen Mungyong im Bezirk Nord-Kyongsng und dem Kreis Koesan im Bezirk Nord-Chungchong befindet und von alters her als eine der wichtigen Verkehrskanäle gilt, war von großer Bedeutung für beide, Gegner und uns, dabei, das Schicksal des Kriegs zu entscheiden. In diesem Berg, 21 km lang bergauf und bergab, brodelten Kämpfer der Volksarmee mit Liebe und Hass ihr Blut, kämpften gegen die Feinde, die verzweifelt widerstanden, und ließen schließlich auf dem Gipfel die Flagge der Republik wehen.
Vor den Augen Ri Myon Sangs, der den Text von „Mungyong-Berg“ Jo Ki Chons erhielt, malten sich lebendig der aufopferungsvolle Geist der heroischen Kämpfer, die mit Leib feindliche Schießscharten deckten und der Truppe den Weg zum Vormarsch bahnten, und erhabenen Gesichter der Volksarmisten, die den hohen Pass und den steilen Weg auf einem Zug durchlaufen, obwohl sie dabei gefallen und bluten mögen. So konnte er schließlich ein Meisterwerk schaffen, das die ideologisch-geistige Welt der Kämpfer der Volksarmee, die für die Freiheit des Vaterlandes und das Glück des Volkes kämpfen, mit einer erhabenen Melodie eindrucksvoll darstellte.
Am 30. Juni Juche 40 (1951) traf Kim Il Sung trotz des Zeitmangels im Krieg persönlich mit Schriftstellern und Kunstschaffenden zusammen, und gab den Hinweis darauf, dass die Schriftsteller und Künstler in ihren Werken die erhabene Vaterlandsliebe, den festen Kampfeswillen und die feste Siegeszuversicht unseres Volkes klar zum Ausdruck bringen und ihre Werke zu mächtiger Waffe unseres kämpfenden Volkes machen und es zum endgültigen Sieg anspornen sollten.
Sein Hinweis an diesem Tag veranlasste den Komponisten dazu, neue Lieder zu schaffen, die reiches Gefühl und Mentalität, edle Ideologie und Überzeugung und schlichtes Leben des Volkes in lyrischen Melodien und Rhythmen darstellen.
„Vom Krieg versteht man oft kämpferische Werke, die von der Dynamik des Krieges erfüllt sind, aber unter den Werken Ri Myon Sangs in der Kriegszeit gab es viele lyrische Lieder wie ‚Der 2000 Ri lange Amnok-Fluss‘ und ‚Lied vom Frühling‘ und ‚Mein vertrautes Geburtshaus‘ und so weiter, die den Patriotismus unseres Volkes widerspiegeln.“ So sagte Paek Nam Il, Rezensent des Zentralvorstandes des Generalverbandes der Literatur- und Kunstschaffenden Koreas.
Die im Feuer des erbitterten Krieges entstandenen Kriegslieder gaben den Angehörigen der Volksarmee und dem Volk im Hinterland die glühende Liebe zum Vaterland und das unbeugsame Kredo, noch tapferer zu kämpfen, um ihr Haus, ihre Heimat und ihr Territorium zu verteidigen.
„Wir haben während des Krieges viele Lieder gesungen, wobei Heimweh sehr sehnsüchtig war, wenn wir das Lied ‚Mein vertrautes Geburtshaus‘ sangen, das mit starker philosophischer Gesinnung und Vaterlandsliebe erfüllt ist. Wir blickten auf 5 Jahre zurück, in denen wir nach der Befreiung dank der Fürsorge Kim Il Sungs glücklich waren, und erzählten miteinander unsere Hoffnungen nach dem Krieg.“ Kriegsveteranin Rim Kum Tan (90) sagte.
Am 27. Juli 1953 warfen sich die US-Imperialisten schließlich vor unserem Volk auf die Knie. Unser Volk verteidigte seine Heimat, seine Eltern und Brüder und seine geliebten Arbeitsplätze und sein Vaterland.
Ri Myon Sang zeichnete das Geschrei des Sieges im Krieg, welches voll in seinem Herzen war, auf dem Notenblatt, was „Wir siegten“, letztes Kriegslied, schuf und auf dem Platz des Sieges im Krieg laut spielte.
Er schrieb später in seinem Memoire wie folgt:
„Ich hab vor der Befreiung des Landes mit Wehklage eines Heimatlosen in Sehnsucht des beraubten Frühlings Lieder komponiert, nach der Befreiung des Landes im vom Präsidenten befreiten Vaterland einen neuen Frühling der Demokratie nach Herzenslust gesungen. Ich, der ich nur einen hübschen Frühling komponierte, erlebte den Krieg und konnte dabei eine eiserne Überzeugung davon haben, dass wir auf jeden Fall den neuen Sieg des Sieges begrüßen werden, da wir Kim Il Sung in der Mitte wissen, und mit vielen Liedern zum Sieg im Krieg beitragen.“
Mit den Kriegsliedern, die dem Nachkommen den edlen Geist der Generation der Sieger im Krieg beibringen und noch heute erklingen, ist auch Ri Myon Sang als Komponist, der von unserem Volk geliebt ist, auf einer Seite der Geschichte des großen Sieges im Krieg aufgezeichnet.
Yang Ryon Hui
Naenara 2023-07-22
Musikinstrumente aus den Flammen des Kriegs
Während des Koreakrieges (1950–1953) führten die Angehörigen der Koreanischen Volksarmee (KVA) in den Tagen, in denen sie verzweifelte Angriffe der Feinde zurückschlugen, voller Siegeszuversicht immer optimistisches Leben.
Sogar unter Feuer des erbitterten Kriegs sangen und tanzten sie mit Musikinstrumenten, die sie in der Pause der Kämpfe mit eigener Kraft an der kämpfenden Front angefertigt hatten, und schufen unaufhörlich Lieder des schönen Lebens.
Die vielfältigen Kunstform der geselligen Runde an der Front in der Pause der Kämpfe, v. a. singen, tanzen, Gedichte vortragen und mündlich propagieren, waren zwar besser, aber Volksarmisten waren damit nicht zufrieden.
Unter den Bedingungen, dass sie auf der gebrannten Höhe keine Materialien, keine Werkzeuge und keine Erfahrungen für Musikinstrumente hatten, sammelten sie kollektive Kraft und Klugheit und stellten aus feindlichen Geschosshülsen in Schmieden an der Front Handmesser und Hobelmesser und Meißel her.
Sie fertigten damit aus von Feinden Kanonierungen und Bombardierungen nicht völlig gebrannten Bäumen, Geschosshülsen, alten Nachrichtendrahten sogar Glasflaschen Musikinstrumente an.
So kamen die an der Front angefertigten Musikinstrumente zur Welt.
Die Soldaten auf dem Bergpass Pakdal im östlichen Frontabschnitt hatten zunächst nur Instrumente, die relativ wenig Bemühungen und Begabung in Anspruch nehmen, wie z. B. Schlag- und Blasinstrumente aus Bambus, und dann allmählich sogar Saiteninstrumente hergestellt, die komplizierte Technologien fordern.
Sie fertigten kurze Bambusflöte, Bassflöte, Flöte, Saenap, Janggo, kleine Trommel, große Trommel, Kayagum, Azaeng, Gitarre, Mandoline, Geige und Cello an, als ob eine Musikinstrumentfabrik ihnen zur Verfügung gestellt wäre, und schickte sie an andere Truppeneinheiten.
Soldaten der Frontlinie organisierten eine Frontband und führten auch Tourneen.
In der Zeitung „Rodong Sinmun“ vom 22. März Juche 42 (1953) wurde folgender Bericht eines Mitglieds der Zentralen Volksdelegation (früher) über den Frontbesuch publiziert.
„…was noch zunächst gesagt werden soll, sind erstaunliche Frontband und ihre Musikinstrumente. Darunter sind Geige, Bratsche, Cello, Mandoline, Gitarre, große und kleine Trommel, Mundharmonika.
… Die Geigen dieser Band sind alle aus Händen der Soldaten hergestellt. Die hier gefällten Kiefer sind deren Stoffe.
Gitarre wurde aus Paulownia, die in der Höhe 1211 berühmt ist. …Haltebogen der Geigen aus Pferdehaaren. …
Wenn das Volk im Hinterland oder Ausländer diese gesehen oder erfahren hätten, dass sie aus Händen der Soldanten an der Front hergestellt sind, werden sie unbedingt bewundern und über hohes Kulturniveau und schöpferische Fähigkeit der Kämpfer der Volksarmee erstaunen.“
An der Front aktivierten sich die geselligen Runden der Kämpfer an der Front, und die Lieder, die von Soldaten auf flammenden Höhen gesungen wurden, versetzten den Feinden großen Schrecken.
Angehörigen der Volksarmee haben mit von ihnen hergestellten Musikinstrumenten im Februar Juche 41 (1952) und im Mai Juche 42 (1953) an Kunstwettkämpfen der Armeeangehörigen der KVA in Pyongyang teilgenommen und hohe Wertschätzung bekommen.
Im August Juche 42 (1953), nachdem der Krieg zum Sieg unseres Volkes zu Ende gebracht worden war, demonstrierten Laienkünstler beim Landestreffen der Helden in Anwesenheit Kim Il Sungs mit diesen Musikinstrumenten den heroischen Geist der Volksarmee, die den US-Imperialismus besiegte.
Naenara 2023-07-24